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<title>Military Commissions Act</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Military Commissions Act</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der <b>Military Commissions Act</b> <i>(Gesetz über Militärkommissionen)</i> ist ein <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">US-amerikanisches</a> <a href="Bundesgesetz_(Vereinigte_Staaten)" title="Bundesgesetz (Vereinigte Staaten)">Bundesgesetz</a>, das den rechtlichen Status sogenannter „<a href="Ungesetzlicher_Kombattant" title="Ungesetzlicher Kombattant">ungesetzlicher feindlicher Kombattanten</a>“ regelt. Es wurde am 28.&nbsp;September 2006 vom <a href="Kongress_der_Vereinigten_Staaten" title="Kongress der Vereinigten Staaten">Kongress</a> verabschiedet und am 17.&nbsp;Oktober 2006 von <a href="Pr%C3%A4sident_der_Vereinigten_Staaten" title="Präsident der Vereinigten Staaten">Präsident</a> <a href="George_W._Bush" title="George W. Bush">George W. Bush</a> unterzeichnet, wodurch es in Kraft trat. Wegen seiner Einschnitte in fundamentale <a href="Grundrechte" title="Grundrechte">Grundrechte</a> wurde das Gesetz bereits während seiner Entstehungsphase scharf kritisiert. Das Gesetz lässt etwa offen, nach welcher Zeit gegen einen Gefangenen Anklage erhoben werden muss. Daher ist nach dem Gesetz eine unbegrenzte Haftdauer ohne Anklageerhebung oder Prozess möglich. Dabei hat die inhaftierte Person keinerlei Recht, auf irgendeine Art gegen diese Behandlung vorzugehen.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehung">Entstehung</h2></div>
<p>Nachdem der <a href="Oberster_Gerichtshof_der_Vereinigten_Staaten" title="Oberster Gerichtshof der Vereinigten Staaten">Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten</a> die Behandlung von im <a href="Krieg_gegen_den_Terror" title="Krieg gegen den Terror">Krieg gegen den Terror</a> gefangenen Personen durch die <a href="Bundesregierung_(Vereinigte_Staaten)" title="Bundesregierung (Vereinigte Staaten)">US-Regierung</a> in mehreren <a href="Pr%C3%A4zedenzfall" title="Präzedenzfall">Präzedenzfällen</a> (u.&nbsp;a. <i><a href="Hamdan_v._Rumsfeld" title="Hamdan v. Rumsfeld">Hamdan v. Rumsfeld</a></i>) für ungesetzlich befunden hatte, befand sich die Bush-Regierung in einem Dilemma. Das Gesetz wurde daher mit dem Zweck geschaffen, die bis dahin weithin betriebene Praxis des unbegrenzten und ungesetzlichen Festhaltens als „feindlich“ eingestufter Ausländer auf eine legale Basis zu stellen. Damit machte die Regierung faktisch Praktiken zum Gesetz, die das oberste Gericht zuvor als grundsätzlich illegal bewertet hatte.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Regelungsbereich">Regelungsbereich</h2></div>
<p>Im Wesentlichen regelt das Gesetz, dass von den Behörden als „ungesetzliche Kombattanten“ eingestufte Personen von Militärkommissionen verurteilt werden können. Diese sind nicht den Verfahrensregeln eines ordentlichen Strafgerichts unterworfen, auch die Verfahrensordnung für <a href="Milit%C3%A4rgericht" title="Militärgericht">Militärgerichte</a>, das <a href="Uniform_Code_of_Military_Justice" title="Uniform Code of Military Justice">Gesetz über die einheitliche Militärgerichtsbarkeit (Uniform Code of Military Justice, UCMJ)</a>, ist nur zum Teil nachgebildet. Insbesondere steht den Angeklagten nur ein beschränktes Recht auf Vertretung durch einen <a href="Rechtsanwalt" title="Rechtsanwalt">Rechtsanwalt</a> zu, und das Beweismaterial der <a href="Anklage" title="Anklage">Anklage</a> braucht nur in Auszügen offengelegt und durch die Verteidigung geprüft werden. Das Unmittelbarkeitsgebot der Beweisführung ist ebenfalls eingeschränkt durch die unbedingte Zulassung auch von einem Beweis vom Hörensagen.
</p><p>Die Verwertung unter <a href="Folter" title="Folter">Folter</a> erzwungener Aussagen ist zwar untersagt – da die USA jedoch die <a href="Erweiterte_Verh%C3%B6rtechniken" title="Erweiterte Verhörtechniken">„Erweiterten Verhörmethoden“</a> (englisch <i>Enhanced/harsh/coercive/military interrogation techniques</i>) eine eigene Definition geschaffen haben, die offiziell nicht als Folter gilt, ist die Wirksamkeit dieses Verbots fraglich. Zudem gilt das Verbot nicht, wenn der Angeklagte selbst eines Folterdelikts verdächtigt wird.
</p><p>Weiterhin ist festgelegt, dass „ungesetzliche Kombattanten“ kein Recht haben, vor ordentlichen <a href="Gericht" title="Gericht">Gerichten</a> der USA gegen ihre Behandlung zu klagen oder sich auf die <a href="Genfer_Konventionen" title="Genfer Konventionen">Genfer Konventionen</a> zu berufen. Ihnen steht gegen eine Entscheidung der Militärkommission lediglich ein Sonderrechtsweg offen:
</p>
<ul><li>Hinsichtlich Verfahrensrügen kann ein Rechtsbehelf auf (teilweise) Wiederverhandlung bei der <i>Einberufungsstelle für Militärkommissionen</i><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gestellt werden, diese Stelle kann jedoch auch einen bestehenden Ausspruch „aus gutem Grund“ abändern oder aufheben.</li>
<li>Der Ausspruch einer Militärkommission kann vor einem militäreigenen <i>Überprüfungsgericht für Militärkommissionen</i><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> angefochten werden. Dieses wird vom Verteidigungsminister besetzt und ist noch nicht eingerichtet.</li>
<li>Bei Ausschöpfen dieser Anfechtungsmöglichkeiten ist eine <a href="Revision_(Recht)" title="Revision (Recht)">revisionsähnliche</a> <a href="Rechtsbehelf" title="Rechtsbehelf">Appellation</a> statthaft, und zwar ausschließlich vor dem <i><a href="United_States_Court_of_Appeals" title="United States Court of Appeals">Bundesappellationsgericht</a> für <a href="Washington%2C_D.C." title="Washington, D.C.">DC</a></i><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> lediglich hinsichtlich Rechtsfehler im Verfahren oder gemessen an der US-Verfassung.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anwendbarkeit_auf_US-Bürger"><span id="Anwendbarkeit_auf_US-B.C3.BCrger"></span>Anwendbarkeit auf US-Bürger</h2></div>
<p>Das Gesetz zielt grundsätzlich auf Personen, die nicht <a href="Staatsb%C3%BCrgerschaft_der_Vereinigten_Staaten" title="Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten">Staatsbürger der USA</a> sind. Es ist unter Juristen umstritten, in welchem Umfang das Gesetz auf US-Bürger anwendbar ist. Die prinzipielle Anwendbarkeit ergibt sich aus der Definition des “illegal enemy combatant”: Nach Abschnitt 948a(1) des Gesetzes ist ein „ungesetzlicher feindlicher Kombattant“ (unter anderem) wie folgt definiert:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„(i) a person who has engaged in hostilities or who has purposefully and materially supported hostilities against the United States or its co-belligerents&nbsp;[…]“
</p>
</blockquote>
<blockquote style="margin:.5em 0 0 0;" lang="de-Latn">
<p>„eine Person, die sich an feindlichen Aktivitäten gegen die USA oder ihre Verbündeten beteiligt hat oder diese absichtlich und materiell unterstützt hat&nbsp;[…]“
</p>
</blockquote></div></div>
<p>Nach vorherrschender Ansicht<sup id="cite_ref-legalnews.tv_0906_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-legalnews.tv_0906-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Does_the_Military_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Does_the_Military-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ist diese Formulierung auch auf US-Bürger anwendbar, was der Kongress auch explizit bestätigt habe. Zudem sei der Begriff „feindliche Aktivitäten“ im Gesetz selbst nicht definiert und daher von der Regierung frei auslegbar (sogenannte <i><a href="Generalklausel" title="Generalklausel">Generalklausel</a></i> oder <i><a href="Unbestimmter_Rechtsbegriff" title="Unbestimmter Rechtsbegriff">Unbestimmter Rechtsbegriff</a></i>, umgangssprachlich auch <i>Gummiparagraph</i>). Das Gesetz erlaube der Regierung daher, beliebige Personen (auch US-Bürger) zu inhaftieren und unter den oben angeführten Bedingungen von einem Militärgericht verurteilen zu lassen. Die Bedeutung für US-Bürger wird allerdings dadurch begrenzt, dass die Einschränkung des Rechts auf Haftprüfung (<a href="Habeas_Corpus_(Vereinigte_Staaten)" class="mw-redirect" title="Habeas Corpus (Vereinigte Staaten)">Habeas Corpus</a>) in Abschnitt&nbsp;7 des Gesetzes auf Ausländer <i>(aliens)</i> beschränkt ist. Daher hätte ein US-Bürger in jedem Stadium das Recht, seine Inhaftierung unter dem Gesetz durch ein Zivilgericht überprüfen zu lassen. Die Anwendbarkeit auf US-Bürger ist nach anderen Meinungen<sup id="cite_ref-Does_the_Military_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-Does_the_Military-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> auch durch Abschnitt 948(b) eingeschränkt, weil die Zuständigkeit der Militärgerichte dort ausdrücklich auf Ausländer beschränkt wird. Die Möglichkeit der <i>Inhaftierung</i> von Amerikanern als „illegal enemy combatant“ sei dadurch allerdings nicht beeinträchtigt.
</p><p>Dieser Aspekt ist auch insofern relevant, als die US-Regierung in der Vergangenheit bereits mehrere US-Bürger als „ungesetzliche Kombattanten“ inhaftiert hat (z.&nbsp;B. <a href="Jos%C3%A9_Padilla_(Terrorverd%C3%A4chtiger)" title="José Padilla (Terrorverdächtiger)">José Padilla</a> und <a href="John_Walker_Lindh" title="John Walker Lindh">John Walker Lindh</a>).
</p><p>Unter den vollen Anwendungsbereich des Gesetzes fallen –&nbsp;neben allen Ausländern&nbsp;– sowohl die etwa fünf Millionen illegal in den USA lebenden <a href="Auswanderung" title="Auswanderung">Emigranten</a> als auch <a href="United_States_Permanent_Resident_Card" title="United States Permanent Resident Card">Green-Card</a>-Inhaber, da sie nicht die US-Staatsbürgerschaft besitzen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Praxis">Praxis</h2></div>
<p>In der Praxis hat das Gesetz nicht die erforderliche Rechtssicherheit und geordnete Verfahren geschaffen, was im Wesentlichen an überlappenden Tatbeständen und wiederholt auftauchenden Generalklauseln liegt. Seine Anwendung bereitet Juristen durchweg Schwierigkeiten, so dass sein Vollzug durch Militärangehörige fragwürdig erscheint. Als Reaktion auf die Grundsatzentscheidungen des Obersten Gerichts vermochte es nicht eine Verurteilung der früheren Beschwerdeführer zu ermöglichen. Im Juni 2007 wurden die ersten zwei Fälle zur Verhandlung gebracht und wurden von den Militärkommissionen wegen Unzuständigkeit abgewiesen, da die Einstufung als einfache „feindliche Kämpfer“ oder „ungesetzliche Kombattanten“ oder als „Kämpfer in Konflikten“ in den MCA-Vorschriften konstitutiv ist und solche Fälle demnach der Militärgerichtsbarkeit entzogen sein sollen, siehe Entscheidung <i><a href="Hamdan_v._Rumsfeld" title="Hamdan v. Rumsfeld">Hamdan v. Rumsfeld</a></i>.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In einem weiteren Fall entschied das <a href="United_States_Court_of_Appeals" title="United States Court of Appeals">IV. Bundesappellationsgericht</a>,<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dass Einwohner der USA im Sinne der Gesamtheit aller ordnungsgemäß ins Land gekommene Personen, seien sie Staatsbürger oder nicht, nicht einfach vom Präsidenten als „feindliche Kämpfer“, „Feinde“ oder „<a href="Ungesetzlicher_Kombattant" title="Ungesetzlicher Kombattant">ungesetzliche Kombattanten</a>“ o.&nbsp;ä. benannt werden können, mit der Folge, dass sie für unbestimmte Zeit in Militärgewahrsam genommen werden dürfen und ein bestimmtes Bündel an Gesetzgebung für sie hierdurch anwendbar wird. Als nachträgliche Gesetzgebung sieht es den MCA nicht anwendbar zumindest auf Fälle mit früherem Inlandsbezug.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es hat den Fall an das <a href="United_States_District_Court" title="United States District Court">Bundesbezirksgericht</a> zurückverwiesen, um zu entscheiden ob er aus der Haft zu entlassen ist, vgl. Entscheidung <i>al-Marri gegen Wright</i>.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kritik">Kritik</h2></div>
<p>Nach Ansicht einer Vielzahl von Kritikern steht das Gesetz im Widerspruch zur <a href="Verfassung_der_Vereinigten_Staaten" title="Verfassung der Vereinigten Staaten">amerikanischen Verfassung</a>, da es unter anderem das verfassungsmäßige <a href="Grundrechte" title="Grundrechte">Grundrecht</a> des Einzelnen auf Schutz vor ungerechtfertigter Beschuldigung durch den Staat (<i>writ of <a href="Habeas_Corpus_(Vereinigte_Staaten)" class="mw-redirect" title="Habeas Corpus (Vereinigte Staaten)">Habeas Corpus</a></i>) außer Kraft setzt. Die Verabschiedung des Gesetzes wurde in weiten Teilen der amerikanischen Öffentlichkeit mit Empörung aufgenommen und vielfach als Verfassungsbruch bezeichnet: So hieß es in einem Kommentar des Fernsehsenders <a href="MSNBC" class="mw-redirect" title="MSNBC">MSNBC</a>, das Gesetz bilde den „Anfang vom Ende Amerikas“ <i>(Beginning of the end of America)</i><sup id="cite_ref-MSNBC_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-MSNBC-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Die <a href="The_New_York_Times" title="The New York Times">New York Times</a> schrieb: „Und es [das Gesetz] weicht die Grundpfeiler des Justizsystems auf eine Weise auf, die jeder Amerikaner bedrohlich finden sollte“ <i>(And it chips away at the foundations of the judicial system in ways that all Americans should find threatening)</i>.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach weitverbreiteter Ansicht,<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> unter anderem von diversen Menschenrechtsorganisationen,<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sind die nach dem Military Commissions Act erlaubten „speziellen Verhörmethoden“ als <a href="Folter" title="Folter">Folter</a> zu bewerten. Das Gesetz wird auch vor diesem Hintergrund scharf kritisiert.
</p>
<dl><dt>Zitate</dt></dl>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„So vague are the law’s words that what constitutes „terrorist activity“ and whether it can be used against U.&nbsp;S. citizens remain with the monarchical power of George W. Bush to decide.“
</p>
</blockquote>
<blockquote style="margin:.5em 0 0 0;" lang="de-Latn">
<p>„Der Wortlaut des Gesetzes ist so vage, dass die Definition von „terroristischen Aktivitäten“, und ob sie gegen US-Bürger verwendet werden kann, in der königlichen Entscheidungsbefugnis von George W. Bush bleibt“
</p>
</blockquote></div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card"><a href="Ralph_Nader" title="Ralph Nader">Ralph Nader</a>, Rechtsanwalt und ehemaliger US-Präsidentschaftskandidat</span><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„We can expect Bush to continue to exploit 9/11 to strip us of more of our liberties. Our constitutional right to dissent is in serious jeopardy.“
</p>
</blockquote>
<blockquote style="margin:.5em 0 0 0;" lang="de-Latn">
<p>„Es ist zu erwarten, dass Bush den <a href="Terroranschl%C3%A4ge_am_11._September_2001" title="Terroranschläge am 11. September 2001">11. September</a> auch weiterhin dazu missbrauchen wird, uns noch weitere Freiheiten zu nehmen. Unser verfassungsmäßiges Recht auf eine abweichende Meinung ist ernsthaft gefährdet.“
</p>
</blockquote></div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Marjorie Cohn, Vorsitzende der amerikanischen Rechtanwaltsvereinigung “National Lawyers Guild”</span><sup id="cite_ref-legalnews.tv_0906_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-legalnews.tv_0906-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„We have lived as if in a trance. We have lived as people in fear. And now — our rights and our freedoms in peril — we slowly awaken to learn that we have been afraid of the wrong thing. (…) For, on this first full day that the Military Commissions Act is in force, we now face what our ancestors faced, at other times of exaggerated crisis and melodramatic fear-mongering: A government more dangerous to our liberty, than is the enemy it claims to protect us from.“
</p>
</blockquote>
<blockquote style="margin:.5em 0 0 0;" lang="de-Latn">
<p>„Wir haben wie in Trance gelebt. Wir haben gelebt als Volk in Angst. Und nun - da unsere Rechte und Freiheiten in Gefahr sind - erwachen wir langsam um zu erkennen, daß wir uns vor der falschen Sache gefürchtet haben. (…) Denn, an diesem ersten vollen Tag an dem der Military Commissions Act in Kraft ist, stehen wir nun dem gegenüber dem unsere Vorfahren zu anderen Zeiten übertriebener Angstmache gegenüberstanden: Eine Regierung die für unsere Freiheit gefährlicher ist, als der Feind vor dem sie uns zu beschützen vorgibt.“
</p>
</blockquote></div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card"><a href="Keith_Olbermann" title="Keith Olbermann">Keith Olbermann</a>, Fernsehmoderator bei MSNBC</span><sup id="cite_ref-MSNBC_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-MSNBC-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="USA_PATRIOT_Act" class="mw-redirect" title="USA PATRIOT Act">USA PATRIOT Act</a></li>
<li><a href="National_Defense_Authorization_Act_for_Fiscal_Year_2012" title="National Defense Authorization Act for Fiscal Year 2012">National Defense Authorization Act for Fiscal Year 2012</a> – stark umstrittenes Gesetz mit ähnlicher Ausrichtung von 2012</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://thomas.loc.gov/cgi-bin/bdquery/z?d109:S.3930:">Offizielle Veröffentlichung des Gesetzestexts</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise_und_Anmerkungen">Einzelnachweise und Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Jenny Welke: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2009/3668/pdf/2007_heft3_online_2009_10_07.pdf"><i>Guantánamo Bay – ein rechtsfreier Raum.</i></a> (PDF; 184&nbsp;kB) In: <i>MenschenRechtsMagazin</i>, Heft 3/2007, S. 318</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Convening Authority</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Court of
Military Commission Review</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. § 950g</span>
</li>
<li id="cite_note-legalnews.tv_0906-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-legalnews.tv_0906_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-legalnews.tv_0906_6-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Marjorie Cohn: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20061023143449/http://www.legalnews.tv/commentary/the_military_commissions_act_unintended_consequences_20060930.html"><i>Military Commissions Act: Unintended Consequences?</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.legalnews.tv%2Fcommentary%2Fthe_military_commissions_act_unintended_consequences_20060930.html">Originals</a></span> vom 23. Oktober 2006 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.legalnews.tv/commentary/the_military_commissions_act_unintended_consequences_20060930.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.legalnews.tv/commentary/the_military_commissions_act_unintended_consequences_20060930.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.legalnews.tv</span> legalnews.tv, 30. September 2006</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Jack M. Balkin: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://balkin.blogspot.com/2006/09/does-military-commissions-act-apply-to.html"><i>Does the Military Commissions Act apply to citizens?</i></a> Persönliche <a href="Blog" title="Blog">Blog</a>-Seite des Jura-Professors Jack M. Balkin, 29. September 2006</span>
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<li id="cite_note-Does_the_Military-8"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Does_the_Military_8-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Does_the_Military_8-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Robert A. Levy: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.cato-at-liberty.org/2006/10/02/does-the-military-commission-act-apply-to-us-citizens/"><i>Does the Military Commission Act Apply to U.S. Citizens?</i></a> Cato-Institut, 2. Oktober 2006</span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/06/05/AR2007060500135_pf.html">Washington Post vom 5. Juni 2007</a>, <a href="S%C3%BCddeutsche_Zeitung" title="Süddeutsche Zeitung">Süddeutsche Zeitung</a> vom 5. Juni 2007</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">United States Court of Appeals for the Fourth Circuit</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="New_York_Times" class="mw-redirect" title="New York Times">New York Times</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nytimes.com/2007/06/12/washington/12combatant.html">vom 12. Juni 2007</a>; Süddeutsche Zeitung <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/204/118072/print.html">vom 14. Juni 2007</a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotdeadurl.invalid/http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/204/118072/print.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/204/118072/print.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.sueddeutsche.de</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/204/118072/print.html">Suche in Webarchiven</a>)</small>&nbsp;<small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small></span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Entscheidung vom 11. Juni 2007</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.amnesty.org/documents/amr51/157/2006/en"><i>Congress rubber stamps torture and other abuses</i>.</a> Pressemitteilung von Amnesty International</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Ralph Nader: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070113123139/http://www.counterpunch.com/nader10232006.html"><i>The End of Habeas Corpus and the Belligerent Despot-in-Chief.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.counterpunch.com%2Fnader10232006.html">Originals</a></span> vom 13. Januar 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.counterpunch.com/nader10232006.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.counterpunch.com/nader10232006.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.counterpunch.com</span> counterpunch.com, 23. Oktober 2006</span>
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Normdaten&nbsp;(Werk): <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/no2006135414">no2006135414</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/175258486/">175258486</a></span> </div>
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